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#1

Das Siedlungsproblem

in Diskussionsbereich 15.07.2011 18:29
von Fluggmann | 844 Beiträge

Tag allerseits.
Wie wir gestern im Chat ja schon diskutiert haben, haben wir ein "Siedlungsproblem".
Als wir den Server neu aufgesetzt hatten, haben wir sehr planvoll das Tal besiedelt und alle an unseren Häusern gearbeitet. Wir alle gondelten auf der Baustelle Tal umher und haben unsere Häuser gebaut, wo tlw. sehr viel Arbeit drinsteckt, diverse Dinge erlebt (ich erinnere nur an den Brand im Westtal ...) etc.

Dann irgendwann hat Storm angefangen, Hokubo zu bauen. Nebenbei wurde noch die Karte erkundet und Außenposten errichtet, die Konzentration aufs Tal war noch da, fing aber langsam an, abzunehmen.
Dann baute ich Sinéad, dann irgendwann fing Guideon mit Guideonburg an, irgendwann stellte ich Salomé in die Wüste, dann kam Tulle und baute Lilybaeum, Pia kam zu uns auf den Server und fing mit Narvik an, miracoli kam hinterher und baute Ceydynia, dann stapelte ich Sand und nannte es Samarkand, Gobo und Pia kamen auf die Idee, Löcher in Felsen zu hauen und Lochimstein entstand, dann ging Bosco nach Westen und baute Westwood Castle, und aktuell stehen Simstan und miracoli im Osten und basteln an Dusk City.

Wir haben also haufenweise Siedlungen (mehr oder weniger) quer über die Karte verteilt, teilweise schon wieder leerstehend.
Das Problem derzeit ist, dass jeder in seiner Stadt hockt und an ihr baut. Meistens haben wir auch eine Modestadt, in der alle ihre Häuser bauen oder dort einfach nur herumhängen.
Trotzdem herrscht kaum Reiseverkehr zwischen den Städten, die Siedlungen an sich haben kaum Nutzen für andere.

Hat jemand Ideen, wie man das ändern könnte?

Ich habe vorhin mal gegoogelt und bin auf das Plugin Towny gestoßen.
Damit werden Städte serverseitig implementiert. Jeder Spieler kann sich eine (nur eine pro Spieler möglich) Stadt gründen und dort seine Stadt bauen. Dort kann man auch Grundstücke an Spieler vergeben und (wenn iConomy installiert ist) für diese Grundstücke Steuern erheben.
Außerdem können sich Städte zu Nationen zusammenschließen, gegeneinander Krieg führen, auch sonst PvP gegeneinander betreiben und der Bürgermeister einer Stadt kann in seiner Stadt PvP an- und ausschalten.

Wie auch immer. Jedenfalls hab ich mir gedacht, dass die Leute da Ahnung von Städten haben, mich in den Chan dieses Plugins begeben und mich mit einem dort unterhalten und ihm unser Problem geschildert.
Der wollte mir erstmal Towny andrehen. Vorzüge wären, dass man wirklich nur in seiner Stadt bauen kann. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass man nur in seiner Stadt Rohstoffe abbauen kann. So hätten wir lokale Ressourcen - allerdings wäre das, wenn man drüber nachdenkt, effektiv nur Sand, was bedeuten würde, dass alle in Samarkand Sand einkaufen müssten, wenn sie Glas brauchen. Also nicht wirklich sinnvoll.

Dann hat er mir Warppunkte in den Städten vorgeschlagen. Also, dass man sich zwischen den Städten hin- und herbeamen kann. Das würde aber auch nicht wirklich viel bringen, da wir
a) schon den Nether haben,
b) einige weder Portal noch Warppunkt in ihrer Stadt wollen,
c) das trotzdem nicht die Reisen in andere Städte vermehren würde.

Dann sprachen wir über ein Wirtschaftssystem. Das würde uns aber auch nicht helfen, da wir das schonmal hatten, und alle zu Geizkragen wurden. Was wir auch gestern im Chat thematisiert haben.
Wobei man aber sagen muss, dass wir wirklich die Rohvariante eines Wirtschaftssystems hatten - basierend auf Eisen als Währung, das man bekanntlich auch hervorragend für gute Werkzeuge etc. nutzen kann.
Eventuell könnte man ein Wirtschaftsplugin installieren, das auf einer "echten" (also abstrakten, normales Geld halt) Währung basiert. Soweit ich weiß gibt es Plugins, mit denen man durch Bauen / Abbauen von Blöcken, Töten von NPCs etc. Geld verdient, und mit denen man an Shops für dieses Geld Items kaufen kann. Und natürlich kamman das Geld auch für Handel zwischen Spielern nutzen.
Ob das so sinnvoll ist, weiß ich nicht. Das Siedlungsproblem wird sowas wohl nicht lösen können.

Politik wäre auch eine Möglichkeit. Zum einen friedliche, zum anderen aggressive Politik.
Aggressive Politik:
Im Wesentlichen bestehend aus Towny. Nationengründungen, "Wir gegen die anderen" etc. Ich glaube kaum, dass sowas auf unserem Server genutzt werden würde. Wäre aber auch irgendwie reizvoll.

Friedliche Politik:
Tja. Wie setzt man sowas um? Würde wohl sehr weit in Richtung Simocracy gehen, d.h. gemeinsame Projekte etc.
Gemeinsame Projekte sind generell eigentlich eine gute Möglichkeit. Bloß, was gibt es für gemeinsame Projekte, an der zwei oder mehr Städte beteiligt sind, von denen alle beteiligten Städte einen Nutzen haben?
Spontan fällt mir da nur eine Bahn-, Nether- oder Straßenverbindung ein. Das ist aber schnell gemacht und kein langfristig umsetzbares Modell.
Friedliche Politik wäre aber, denke ich, die allerbeste Möglichkeit, um das Siedlungsproblem zu lösen. Genau wie gemeinsame Projekte, die man aber auch erstmal finden muss.
Oder auch aggressive und friedliche Politik, quasi "normale" Politik?

Eine weitere Möglichkeit wären Events oder Veranstaltungen. Spontan fallen mir da Einweihungsfeiern, Märkte, Feste oder ähnliches ein. Die sind aber auch nicht wirklich geeignet, das Problem zu lösen. Für einen Markt würde man ein Wirtschaftssystem brauchen. Außerdem braucht man seine Rohstoffe nicht auf einem Markt anzubieten, da im Grunde jeder weiß, was es für Rohstoffe so gibt (es gibt also nicht diesen markttypischen "ohh! guck mal da!"-Effekt), und man auch alle Rohstoffe beschaffen kann.
Für Einweihungsfeiern braucht man irgendwas, was eingeweiht werden kann, und viel mehr als ein "guckt mal was ich gebaut habe" kann man auch nicht draus machen. Außerdem würde die Attraktivität von Einweihungsfeiern mit der Zeit nachlassen, da sie doch sehr langweilig sind.
Feste könnte man vielleicht veranstalten. Zum Beispiel Wettbewerbe oder so. Das Problem hierbei ist jedoch, dass der Aufwand/Nutzen-Faktor nicht so ganz stimmt. Erinnert ihr euch an mein Labyrinth?
Da habe ich ewig lang dran gearbeitet, dann war es fertig, alle sind einmal durch, und das wars dann. Maximal ne Stunde waren wir beschäftigt damit.
Außerdem braucht man da eine gewisse Kreativität und Ideen für, und die sind irgendwann aufgebraucht. Man kann nicht einmal pro Woche ein supergeniales Veranstaltungskonzept aus dem Hut zaubern. Also auch keine langfristige Lösung.

Ach, übrigens, der Kerl von Towny und ich sind dann zu dem Schluss gekommen, dass Towny nicht so recht zu unserem Serverkonzept passt.

Habt ihr noch Ideen, wie man das Siedlungsproblem lösen könnte?


Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.
zuletzt bearbeitet 15.07.2011 18:33 | nach oben springen

#2

RE: Das Siedlungsproblem

in Diskussionsbereich 15.07.2011 19:18
von seff | 40 Beiträge

Hm, also ein Wirtschaftssystem fänd ich schon richtig cool, so mit richtigem geld, nicht eisen. Das problem an einem nicht geschlossennen geldsystem (geld durch töten von NPCs etc) würde vermutlich zu einer extremen infaltion führen.

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#3

RE: Das Siedlungsproblem

in Diskussionsbereich 17.07.2011 14:25
von Simstan | 250 Beiträge

Da könnten PvP-Arenen helfen. Ich hab da im Sinn, dass es in einigen Siedlungen unterschiedlich große Arenen mit unterschiedlichen Besonderheiten auf der Kampffläche (auf einer z.B. ein kleiner Wald, in einer anderen Arena eine schroffe Landschaft mit kleinen Lavalöchern). Dann würden hin und wieder in den Arenen kleine Turnier stattfinden.
Man könnte Städte auch mit einzigartigen Traditionen ausstatten. Für DC z. B. hab ich einen Airport in Überlegung, idealerweise, wenn der Mod von der Spielerschaft angenommen wird, mit funktionsfähigen Flugzeugen und Helikoptern.


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#4

RE: Das Siedlungsproblem

in Diskussionsbereich 17.07.2011 16:02
von Pia | 208 Beiträge

In Narvik wird keine PVP-Arena gebaut. Wenn man zuviele davon baut vergeht auch schnell die Lust daran.


Auch Creeper lieben pinke Schafe!

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